Individuelle Gesundheitsleistungen (IGel)

IGel-Leistungen sind medizinische Leistungen, die nicht zwingend medizinisch notwendig oder noch nicht anerkannt (weil zu neu) sind und daher von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt werden. Sie reichen über das vom Gesetzgeber definierte Maß einer ausreichenden und notwendigen Patientenversorgung hinaus.

Abrechnungsgrundlage ist hierbei die “Gebührenordnung für Ärzte” (GOÄ).

Hier finden Sie Videos, die Ihnen unsere "IGeL-Leistungen" und Praxisbesonderheiten näher erläutern.


Wir bieten Ihnen in unserer Praxis im Einzelnen an:

» » Ultraschall (Sonographie):
Er funktioniert mit Schallwellen und kommt somit ohne Strahlung aus. Er ist beliebig oft reproduzier- und wiederholbar. Bei beschwerdefreien Frauen wird er durch die gesetzlichen Krankenkassen aber nicht bezahlt. 

Sonographie in der Schwangerschaft

Sie ist in den Mutterschaftsrichtinien im Verlaufe einer normalen Schwangerschaft drei mal vorgeschrieben (um die 10., 20. und 30. Svhwangerschaftswoche). Häufigere Untersuchungen, ohne dass eine Risikoschwangerschaft vorliegt, werden von den gesetzlichen Kassen aber nicht bezahlt, genauso wie das sog. “Babyfernsehen” mit Ausdruck von Bildern oder Aufnahmen auf Video-CD oder die speziell von uns angebotene

3D- und 4D-Sonographie

Hier haben Sie, Ihr Partner oder ein “großes” Brüderchen oder Schwesterchen die Möglichkeit, Ihr Kind im Mutterleib plastisch (3D) und in Bewegung (4D) lebensecht und sehr gut erkennbar zu beobachten. Ein bleibendes Erlebnis, das wir für Sie selbstverständlich in Bildern und auf Video-CD festhalten. Achten Sie auf unseren speziellen Aushang in der Praxis.

Vaginalsonographie (Ultraschall über die Scheide)

Sie ermöglicht die Aussage der gynäkologischen Untersuchung über die Betrachtung des Muttermundes und die Tastuntersuchung hinaus deutlich zu verbessern. So kann man beginnende Erkrankungen der Gebärmutter, der Eierstöcke und Eileiter bereits sehen, wenn sie noch keine Beschwerden bereiten. Für beschwerdefreie gesunde Frauen wird diese Untersuchung durch die gesetzliche Krankenkasse nicht gezahlt.

Mammasonographie (Ultraschall der Brust)

Für alle Frauen zwischen 50 und 70 Jahren gibt es seit diesem Jahr das so genannte Mammographie-Screening, im Rahmen dessen Sie einmal in zwei Jahren eine Mammographie (Röntgenuntersuchung der Brustdrüse) erhalten. Gehören Sie nicht zu dieser Altersgruppe oder wünschen Sie Untersuchungen außerhalb des zweijährigen Intervalls, dann können wir Ihnen die Sonographie der Brust sehr gerne anbieten. Tasten Sie einen Knoten in der Brust oder haben Sie andere Beschwerden, ist diese Untersuchung für Sie selbstverständlich kostenlos.

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» » Spezielle Labortests:
zum nichtinvasiven (und damit komplikationslosen) Ausschluss kindlicher Schädigungen des Erbgutes (hier Trisomien) im ersten Schwangerschaftsdrittel

Ersttrimester- oder ET-Screening

Dieser Test erlaubt anhand der sonographischen Messung der Nackenfaltendicke des Embryos sowie zweier Werte aus Ihrem Blut eine verläßliche Einschätzung des Risikos kindlicher Trisomien (dreifaches statt doppeltes Vorhandensein eines Chromosoms im Erbgut; bekannteste: Trisomie 21 oder Down-Syndrom oder Mongoloismus).

zur Früherkennung des Blasenkrebses

Hier wird im Morgenurin ein spezieller Stoff nachgewiesen,
der auf einen sich entwickelnden Blasenkrebs hindeuten kann.

zur Früherkennung von Darmkrebs

Standard ist der so genannte Hämokkult-Test, der direkt in unserer Praxis durchgeführt wird, nachdem Sie Stuhlproben dreier aufeinander folgender Tage abgegeben haben. Nicht gezahlt wird von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse ein spezieller enzymatischer Test, der empfindlicher ist und Darmkrebs sicherer vorhersagt.

Toxoplasmose-Test

Dieser Test gehört seit einigen Jahren nicht mehr zu den vorgeschriebenen Labortests in der Schwangerschaft, da die meisten Schwangeren bereits eine Toxoplasmose durchgemacht haben.
Bei Frauen, die einmal eine Toxoplasmose-Infektion hatten, bilden sich Antikörper im Blut. Daher sind sie normalerweise gegen eine Ansteckung immun, und es besteht auch kaum eine Gefahr für den Fötus. Allerdings können diese Frauen eine sekundäre Toxoplasmose-Infektion bekommen, aber auch hier besteht kaum Gefahr für den Fötus. Eine erstmalige Erkrankung der Mutter im ersten oder zweiten Drittel einer Schwangerschaft kann aber zu erheblichen Schädigungen des ungeborenen Kindes führen, die von einer Fehlgeburt bis hin zu verschiedenen Fehlbildungen innerer Organe reichen können.

HPV-Test

Mit diesem Test lässt sich eine spezielle Virusinfektion im Bereich des Muttermundes bzw. der Scheide nachweisen. Die Infektion mit gewissen Typen des Humanen Papilloma-Virus (HPV) kann zu Zellveränderungen am Muttermund führen, aus denen sich ein Gebärmutterhalskrebs entwickeln kann. Andere HPV-Typen führen zur Entwicklung von Genitalwarzen. Der Nachweis der Viren gelingt lange bevor es zu Veränderungen des Zellabstriches (Pap-Test) kommt. Der HPV-Test ist somit eine sinnvolle Ergänzung zum Zellabstrich, der im Rahmen der Krebsvorsorge durchgeführt wird.

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Über die Preise unsere IGel-Leistungen informieren Sie sich bitte hier.

   

Frauenärztliches Zentrum Suhl
mailto@frauenarzt-suhl.de