
Neben der allgemeinen Frauenheilkunde, der Krebs- und Mutterschaftsvorsorge sowie Kontrazeption befaßt sich Dr. Stefanski speziell mit:
Diagnostik der Senkungszustände des weiblichen Beckens mit und ohne Inkontinenz
komplexe Abklärung und ggf. konservative Therapie von Erkrankungen, die im Zusammenhang mit Senkungszuständen oder Blasenfunktionsstörungen stehen.
ausführliches Patientengespräch zur Evaluierung der Beschwerdesymptomatik und des Leidensdruckes als Grundlage der Therapieentscheidung
klinische Untersuchung
Ultraschall (über die Scheide, vom Bauch oder Damm her)
Urodynamische Untersuchungen am modernen Messplatz
Zystoskopie (Blasenspiegelung)
ggf. ergänzende radiologische Untersuchungen (Röntgenkontrastdarstellungen der Scheide, Harnröhre, Harnblase und des Darms)
Konservative Behandlungen von Harninkontinenz und gesteigertem Harndrang (Medikation, Elektrotherapie, Biofeedback)
Planung ggf. notwendiger chirurgischer Behandlungen
Nachuntersuchungen nach operativen Eingriffen
Chirurgische Therapie (stationär)
Da die chirurgische Behandlung oft sehr individuell subtil entsprechend den anatomischen Erfordernissen durchgefhrt werden muss, sollen hier nur die standardmäßig durchgeführten Eingriffe aufgeführt werden.
Senkungskorrektur:
vordere und hintere Beckenbodenplastik ggf. mit vaginaler Entfernung der Gebärmutter und ggf. der Eierstöcke
Enterozelenplastiken
Fixation des Scheidenstumpfes (abdominal, vaginal, laparoskopisch ggf. mit Interponat)
Kolpektomie (Entfernung der Scheide)
Falls notwendig Kombination mit lokalen Plastiken
Netzimplantation zur Prophylaxe erneuter Senkungen
Inkontinenztherapie: (neben der oft notwendigen Senkungskorrektur)
Anwendung der modernen Schlingenplastiken (retropubisch oder transobturatorisch)
Kolposuspensionen (Anheben und Fixieren der Scheide)
Einlegen von Bändern (TVT) und Netzen zur Fixation der Harnröhre, Harnblase, Scheide und des Mastdarms
Endoskopisches Operationsspektrum:
Tubensterilisation,
Cystenentfernung vom Eierstock,
Eierstocks- und Eileiterentfernung,
Operation von Eileiterschwangerschaften,
Lösung von Verwachsungen,
Entfernung des Blinddarms,
endoskopisch assistierte Gebärmutterentfernung über die Scheide (laparoskopisch assistierte vaginale Hysterektomie oder LAVH)
endoskopisch assistierte Gebärmutterentfernung unter Belassung eines Teiles des Gebärmutterhalses (laparokopisch assistierte suprazervikale Hysterektomie oder LASH)
komplette endoskopische Gebärmutterentfernung,
Lymphknotenentfernung aus dem Becken und von der Bauchschlagader.